Spieltag vom 10.03. und 11.03.2018

Herren 1

Oberliga

 

SV Remshalden - SG Volley Neckar-Teck 2:3 (25:23, 19:25, 25:23, 23:25, 9:15)

 
Die wahrscheinlich wichtigste Niederlage der Saison!

Im letzten Saisonspiel der Men in Black war das Ziel klar definiert und in zwei Etappen unterteilt. Es galt priorisiert, die gute Rückrunde mit mindestens zwei Sätzen gegen den zweitplatzierten Verbund aus Nürtingen, Dettingen und Unterboihingen abzuschließen, um, wie in der Vorsaison bereits gelungen, den Verbleib in der Oberliga punktgenau am letzten Spieltag aus eigener Kraft fix zu machen. Zweitrangig, aber bei leistungsorientierten Sportlern natürlich dennoch wichtig war der Ehrgeiz, nach einer beinahe siegfreien Hinrunde bis auf den überlegenen Meister aus Sindelfingen und die alten Herren der Allianz Stuttgart 3 jede Mannschaft in der Rückrunde zu schlagen und ein Statement in Sachen Volleyballqualität zu setzen.

Entsprechend furios und fokussiert legten die Buben vom Remstal auch los.
Nach dem ersten Drittel stand es im eröffnenden Satz bereits 14:8 und später 23:17.
Nach einigen Unkonzentriertheiten wurde der Satz schließlich unnötig knapp mit 25:23 eingefahren. Im zweiten Satz drehten die Hausherren der SG Neckar Teck auf und man musste, wie leider häufig in dieser Saison, bereits nach wenigen Ballpunkten einem 2:7 Rückstand hinterher rennen. Ein sowohl physisch als auch psychisch zehrendes Unterfangen, war der Verbleib in der Liga schließlich immer noch nicht gesichert.
Nachdem in diesem Satz nichts mehr zu holen war, lies sich die Mannschaft "im Dritten" dennoch nichts anmerken und zeigte erneut ihre Qualitäten. Aus einer durchweg starken Annahmeleistung wurde ein ums andere Mal stark im Angriff gepunktet und das eigene "side-out" wurde immer souverän runter gespielt. Auch die gegnerische Mannschaft schaffte es aber immer wieder, den stark kämpfenden Remshaldener Block-Abwehr-Riegel zu überwinden und so ergab sich ein weiterer spannender, umkämpfter Satz. Die Freude war entsprechend groß, als der entscheidende Punkt zum 25:23 im gegnerischen Feld untergebracht wurde. Mit dem nun bereits erreichten, übergeordneten Ziel im Rücken startete man gut gelaunt in den 4. Satz. Leider konnten die Remstaler die Spannung aber nicht mehr halten. Zu groß war die entstandende Freude und Erleichterung über den Klassenerhalt. Trotz einer teils nachlässigen Spielweise ergab sich dennoch die Gelegenheit, den Sack mit einem 3:1 Sieg zu zu machen. Der Gegner leistete im 4. Satz ebenfalls nur noch bedingt Gegenwehr und man murmelte sich zum 19:19.
Hier wachten beide Mannschaften noch einmal auf. Die Gäste scheinbar einen Tick schneller und so war die Gelegenheit groß, beim Stand von 23:21 das Spiel zu beenden.
Doch auch die Hausherren bäumten sich auf und nahmen Remshaldener Geschenke zum 25:23 an. Im Tiebreak entschied nun die größere Unlust über die unnötige Verlängerung aus Sicht der Men in Black den Spielausgang. Mit 7 Aufschlagfehlern schenkte man der Heimmannschaft den Sieg. Eine mehr als verkraftbare Niederlage stand nach einer kurzen Wermutsphase dennoch zu Buche und mit dieser hervorragenden Rückrunde und dem resultierenden, ansehlichen 5. Platz kann man sich erhobenen Hauptes in die Saisonpause begeben.


Nun gilt es, sowohl kleinere, als auch größere Verletzungen auszukurieren ("Pauliii!!!"), damit sich möglichst bald Spieler und Trainer fit und gesund der weiteren Planung widmen können, die sicherlich den ein oder anderen Umbau mit sich bringen wird.


Es spielten: R. Belz, K. Garklavs, T. Grau, D. Hampp, J. Hesse, S. Ivolgin, P. Memmel, S. Protz, B. Walter (C), M. Widmann, Trainer F. Schau


Damen 1

Landesliga Nord

 

SV Remshalden - MTV Stuttgart IV 0:3 (15:25, 18:25, 15:25)

SV Remshalden - MTV Ludwigsburg II 2:3 (25:22, 16:25, 25:16, 21:25, 11:15)

 

Platz 4 trotz Niederlagen

Trotz der beiden Niederlagen haben die Landesligavolleyballerinnen der SV Remshalden als Aufsteiger den vierten Platz in der Abschußtabelle erreicht. Nachdem der Klassenerhalt bereits vor den Spielen sicher war, konnte Trainer Martin Feistritzer den Nachwuchskräften Meike Fischer und Marie-Sophie Mayer die Gelegenheit geben, unter Wettkampfbedingungen ihr Können unter Beweis zu stellen. Die beiden machten ihre Sache auch sehr gut, aber gegen die sehr stark aufspielende Truppe aus der Landeshauptstadt war am Samstag kein Kraut gewachsen. Vor allem die extrem starken Aufschläge stellten die Remshaldener Annahme vor unlösbare Probleme. Im ersten Satz konnte man noch bis zum 15:16 mithalten, ehe die Stuttgarter Diagonalangreiferin eine Aufschlagserie auspackte und den Satz quasi im Alleingang entschied. Der zweite Abschnitt war dann bis zum 16:19 offen, ehe sich die Gäste wieder klar durchsetzen konnten. Durchgang drei brachte einen raschen 5:20 Rückstand. Mit Kampfgeist und Wille kamen die Gastgeberinnen noch auf 13:20 heran, mussten sich jedoch abermals den Aufschlagraketen Stuttgarts geschlagen geben. Das für die Tabelle wichtigere Spiel gegen Ludwigsburg begann hingegen verheißungsvoll. Remshalden setzte sich mit 20:14 ab, ließ den MTV aber noch auf 21:19 verkürzen, ehe der erste Satz in trockene Tücher gebracht wurde. Die Gäste hielten jedoch dagegen, starteten mit 7:3 und bauten ihr Führung kontinuierlich bis zum 25:16 aus. Trainer Martin Feistritzer reagierte und kehrte zur Erfolgsaufstellung zurück. Seine Damen belohnten dies mit einem ungefährdeten 25:16. Damit war das Minimalziel, vor Ludwigsburg in  der Tabelle zu stehen, erreicht. Bis zum 11:9 im vierten Satz lief noch alles auf einen Sieg hinaus, doch ein plötzlicher Einbruch zum 14:18 drehte die Situation, die Gäste sicherten sich den Satzausgleich und nun musste der Tie-Break entscheiden. Beim Seitenwechsel stand es 8:4 und bei 10:8 war man auf Remshaldener Seite noch siegesgewiß. Aber leider machte man die Rechnung ohne die kampfstarken Ludwigsburger, die sich gegen die Niederlage stemmten und mit 15:11 belohnt wurden. Die anschließene Niedergeschlagenheit Remshaldens wich aber schnell der Freude über eine insgesamt sehr gute Saision als Aufsteiger.

Es spielten: A. Bauer, S. Bloching (C), E. Colic, K. Fischer, M. Fischer, H. Geiger, K. Hoffmann, M. Mayer, L. Walter, Trainer M. Feistritzer


Herren 2
Bezirksliga Ost

Aufstiegsrelegation klar gemacht

 

SV Remshalden II – TV Bopfingen 3:1 (19:25, 25:18, 25:19, 25:22)

Zum letzten Spiel der Saison ging es zum Tabellenletzten nach Bopfingen. Das Ziel war klar definiert: Die drei Punkte mitzunehmen, um den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen und dadurch den Startplatz für die Relegation in die Landesliga zu sichern. Die Remshaldener starteten sehr nervös in den ersten Satz, welches den Spielstand von 0:5 zur Folge hatte. Auch im weiteren Verlauf des Satzes kamen die Herren nie richtig ins Spiel. Die schlechte Annahme sollte dem SVR dem ganzen Spiel Sorgen bereiten. Die sehr niedrige Halle, ähnlich der EHR sorgte auch gerade nicht für einen guten Spielfluss.  Der verlorene erste Satz zwang die Herren, eine „Schippe drauf zu legen“. So gewannen die Herren den zweiten Satz relativ souverän mit 25:18. Diesen Flow nahmen sie auch in den darauffolgenden Satz und gewannen auch diesen mit 25:19. Der letzte Satz war geprägt von zum Teil fragwürdigen Äußerungen eines Spielers der Heimmannschaft.  Diese Unruhe brachte die Mannen aus Remshalden aus dem Konzept. Die sehr hohe Eigenfehlerquote der letzten Minuten wurde noch einmal erhöht. Durch viel Kampf und Gegenwehr folgte jedoch der gewonnen letzte Satz mit 25:22.


Das Ziel wurde somit erreicht, jedoch mit dem faden Beigeschmack, dass das Leistungspotential aller Spieler nicht annähernd ausgeschöpft wurde. Die Vorfreude auf die Relegationsspiele überflügelte jedoch die eigenen Leistungen und es konnte ausgiebig gefeiert werden. 


Es spielten: M. Hauser, J. Breuninger, D. Roth, M. Schinzel (C), J. Gerber, M. Trinkner, S. Bloching, P. Ahrenberg,  A. Tottermusch A. Stroh, Trainer: J. Langkau


Herren 3

B-Klasse 2 Ost

 

SV Remshalden - TSG Eislingen 0:3 (21:25, 11:25, 15:25)


Damen 2

B-Klasse 2 Ost

 

SV Remshalden - VSG Kernen-Korb II 2:3 (19:25, 27:25, 13:25, 25:18, 12:15)

SV Remshalden - SV Fellbach IV 0:3 (16:25, 19:25, 21:25)


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