Spieltag vom 21.10. - 22.10.2017

Herren 1

Oberliga

 

SV Remshalden – TSV Ellwangen  2:3 (16:25, 23:25, 25:16, 29:27, 13:15)

 

Unglückliche Niederlage

Trotz tollem Kampf mussten sich die Volleyballer der SV Remshalden in der Oberliga beim TSV Ellwangen mit 2:3 geschlagen geben.
Was soll man dazu noch sagen, außer… stark gespielt, großartig gekämpft und am Ende doch leider nicht gewonnen. So oder so ähnlich verlief das Spiel am Samstagabend gegen den Tabellenvierten der Oberliga aus Ellwangen. Die Buben vom Remstal hatten sich einiges vorgenommen, doch verschiedene Umstände, durch kurzfristige Absagen von 3 Spielern, machten es ungleich schwerer. Dezimiert und nur mit 7 Spielern angereist, begann der erste Satz verhalten und Ellwangen lag schnell mit 5 Punkten in Front. 2 Auszeiten bei 11:5 und 22:15 brachten leider keinen gewünschten Erfolg für den ersten Satz, doch aber die Fokussierung auf Satz 2. Dieser begann deutlich ausgeglichener, die entscheidenden Punkte machte aber wiederum Ellwangen. Starke Blockarbeit der Gastgeber und eine ebenfalls starke Feldverteidigung waren die Schlüsselpunkte, um den Remshaldenern die Punkte nicht schenken zu wollen. In Satz 3 aber schlugen die Buben deutliche konzentrierter auf, erzielten immer häufiger den Effekt, das das Zuspiel bei Ellwangen unter der schlechteren Annahme litt und man konnte sich gleichzeitig auf die gute Blockarbeit bei Remshalden verlassen. Der Satz war schnell entschieden, das zwischenzeitliche 16:11 für die Gäste war ein sicheres Polster für den Satzgewinn mit 25:16. Doch hier sollte nicht Schluss sein und die Jungs wollten mehr. Denn der 4. Satz wurde zu einem richtigen Fight, der sowohl alle Akteure als auch die Zuschauer in Atem hielten. Ellwangen besann sich wieder seiner starken Annahme, doch Remshalden hielt tapfer dagegen. Der Satz 4 schien bei 8:14 bereits fast entschieden, ehe eine sehr gute Aufschlagserie durch Mittelblocker Patrick Memmel wieder Anschluss herstellte. Einen 2 Punkte Vorsprung bis zum 24:22 für Ellwangen reichte jedoch trotzdem nicht, da Remshalden stark abwehrte, und mit Mut und Geschick den Ball im gegnerischen Feld unterbrachte. Der Satz endete emotional mit 29:27 für die Gäste. Satz 5 verschliefen die Gäste jedoch, scheinbar forderte der harte 4. Satz jetzt seinen Tribut. Nochmals eingeschworen und zu allem bereit, holte man den zwischenzeitlichen Rückstand beim Seitenwechsel mit 7:3 auf und fand sich bei 9:8 in einer Auszeit der Gastgeber wieder. Der Rest des Satz war Kampf und Wille, doch das Glück sollte den Hausherren hold sein und somit endete das Spiel im 5. Satz mit 15:13 denkbar knapp.

 

Großes Lob sprach Trainer Schau trotzdem seinen 7 Spielern aus, die wacker gekämpft und alles reingehauen haben, was an diesem Abend möglich war. Nächstes Wochenende ist spielfrei, die kleineren Blessuren können ausheilen und dann geht es am 04.11.2017 vor eigenem Publikum gegen Eningen darum, den ersten 3er der Saison einzufahren.

 

Es spielten: K. Garklavs, D. Hampp, S. Ivolgin, J. Hesse, P. Memmel, S. Protz, B. Walter (C), 
Trainer F. Schau


Herren 2

Bezirksliga Ost


SV Remshalden – SG 1845 Esslingen 3:1 (20:25, 30:28, 25:20, 26:24)

Zum zweiten Spiel ging es zum letztjährigen Tabellendritten in das schöne Esslingen, das vor allem mit seiner ehrwürdigen Altstadt, Eindruck machte. Eindruck machten auch die sehr großen Mittelblocker, die beim Einschlagen schon vor dem Spiel, ihre  hochaufgeschossene Körper dynamisch einsetzten. Die Remshaldener starteten sehr nervös in den ersten Satz und machten sich das Leben durch schlechte Annahme, selber schwer. Auch die sehr fragwürdigen Entscheidungen des Schiris, brachten nicht mehr Niveau in das Spiel hinein. So gewannen die Hausherren den ersten Satz leider ohne wirkliche Gegenwehr. Der Trainer A. Tottermusch, stellte sofort um und wechselte einen neuen Mittelblocker in Person von M. Trinkner ein. Trotz Schmerzen im Rücken war er nun im gesamten Spiel, ein Problem für die gegnerische Mannschaft. Durch die gute Blockarbeit wurde die Annahme besser. Die Esslinger wehrten sich mit allen Kräften, jedoch gewannen die Gäste den spannenden Satz mit 30:28. Der Erfolg gab den Spielern des SVR viel Selbstbewusstsein und sie schafften durch ihren Angriff, sich Respekt zu erschaffen. Auch die vielen Auszeiten und Auswechselungen der Heimmannschaft, brachten die Gäste nicht aus dem Konzept. So gewannen sie den dritten Satz, ohne jegliche Gefährdung zu 20. Der nächste Satz sollte der letzte Satz sein, denn der jetzige Tabellenletzte (Remshalden II), sehnte sich nach dem ersten „Dreier“ der Saison. Trotz der Motivation und der Leistungsbereitschaft, schafften die Herren es nicht, die PS auch auf die Straße zu bringen. So wurde nach 9:11 die Auszeit genommen. Diese brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg und nach kurzer Zeit stand es 14:18. Das war aber kein Grund, die Köpfe in den Sand zu stecken. Bei jedem Spielzug kamen die Mannen zusammen und motivierten sich gegenseitig. Zum Leidwesen der Esslinger, stand nun ein super Team auf dem Feld. Sie wehrten sich mit zum Teil richtig starken Schlägen, jedoch war das eindeutig die Stunde des Liberos A. Stroh. Er nahm mit Perfektion an und machte sein Team zu der spielbestimmenden Mannschaft. Das drückende Team verkürzte auf 18:19 und der Gegner nahm die Auszeit. Danach wurde weiter gekämpft und die Heimmannschaft nahm bei ihrem ersten Rückstand (22:21) die nächste Auszeit. Ein ausgeglichener Schlagabtausch bei dem beiden Mannschaften sehenswerte Ballwechsel zeigten, war die Folge. Die Remshaldener ringten, die in der Körpergröße größeren Spieler, nieder und gewannen mit 26:24 den Satz und den „Auswärts-Dreier“. Die logische Konsequenz war viel Bier.
Zusammenfassend waren die Gäste das bessere Team. Auch aus den Fehlern des ersten Spieltages haben sie gelernt. Sie bestachen mit einem sehr hohen konstanten Leistungsniveau und einer Leistungssteigerung, in den schwierigen Situationen. Nach nun 4 von 6 Punkten in der Tabelle, versucht das  Team, sich durch gute und personenreiche Trainingseinheiten, weiter oben festzukrallen.

Es spielten: S. Bloching, J. Breuninger, T. Bretzke, M. Grießhaber, J. Langkau, M. Schinzel (C), A. Stroh,  A. Tottermusch (T), M. Trinkner

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