Die Sensation ist perfekt !

Herren 1

Landesliga (noch)

 

SV Remshalden - SG MADS Ostalb II 3:0 (25:17, 25:19, 25:21)

 

SV Remshalden - TSV Ellwangen 3:1 (25:17, 25:19, 25:21)

 

Gipfelsturm mit Bierdusche oder Oberliga wir kommen

Die Landesligavolleyballer der SV Remshalden haben durch zwei deutliche Erfolge gegen MADS Ostalb 2 und den TSV Ellwangen die Tabellenspitze erklommen und vorzeitig die Meisterschaft für sich entschieden. Im ersten Spiel gegen MADS Ostalb war von Beginn an der Druck sprürbar, der auf dem Team von Trainer Martin Feistritzer lastete. Die Führung wechselte ständig bis zum 17:17 ehe die Gastgeber mit Timo Dippon am Aufschlag plötzlich total fokusiert auftraten und sich den ersten Satz mit 25:17 sicherten.

Im zweiten Durchgang wurde dann gleich vom Start weg die Aufschlagtaktik konsequent umgesetzt, der gegnerische Spielaufbau unterbunden und über Block und Abwehr Punkt um Punkt eingefahren. Über 13:6 und 20:13 endete Satz zwei mit 25:19 zugunsten der Remstalbuben.

Auch im dritten Abschnitt ließen die SVR-Männer nichts anbrennen und starteten gleich mit 4:0. Diesen Vorsprung verteidigten sie dann souverän bis zum 25:21 und sicherten sich nicht nur den ersten Sieg gegen den unangenehmen Gegner von der Ostalb überhaupt, sondern auch gleich die Tabellenführung.

 

Vom Druck befreit brannten die Gastgeber gegen den Dauerrivalen Ellwangen im zweiten Spiel ein wahres Feuerwerk ab und zeigten dem begeisterten Publikum ein beindruckendes Spiel. Mit 25:14 und 25:20 wurde der TSV quasi überrollt.

Kurz vor der Ziellinie begann es aber in den Köpfen der SVRler zu arbeiten und die Nerven zu flattern. Die Gastgeber gerieten 6:16 in Rückstand und konnten bis zum 18:25 nur mehr etwas Ergebniskosmetik betreiben. Alle Wechseln und Auszeiten zum Trotz war da nicht mehr drin. Erst durch die Einwechslung von Mittelblocker Pascal Dekelver kam wieder Ruhe und Abgeklärtheit ins Spiel der Remstäler.

Im vierten Satz war die Begegnung bis zum 12:12 ein offener Schlagabtausch, ehe die Gastgeber mit starken Aufschlägen von Kapitän Benjamin Walter und Stanislav Ivolgin wieder zur anfänglichen Dominanz zurückfanden und sich Satz und Sieg mit 25:15 holten.

Danach gab es kein Halten mehr bei Diagonalangreifer Simon Protz und seinen Mitstreitern, denn dadurch hatte die SVR die Meisterschaft und damit einhergehend den Aufstieg in die Oberliga bereits drei Wochen vor dem Saisonfinale klargemacht. Frenetisch gefeiert vom zahlreich erschienenen Publikum durfte dann auch die obligatorische Bierdusche für den Trainer nicht fehlen.

 

Die Meistermannschaft: Jochen Baisch, Janosch Bloching, Pascal Dekelver, Timo Dippon, Tobias Grau, Urs Fischer, Peter Häfele, Stanislav Ivolgin, Ben Labusch, P. Memmel, Simon Protz, Kapitän Benjamin Walter, Trainer Martin Feistritzer

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